Das Gebäude für 24 Bewohner besteht aus:

  • Drei Wohnungen mit Wohn-Essküche für je sechs Bewohner
  • Einer Einheit mit drei Tandemapartments und kleinem Gemeinschaftsbereich

Der Entwurf schlägt zwei zweigeschossige Hauptgebäude (Haus 1 und Haus 2) vor.

Im Haus 1 (im Süden) befinden sich im EG und 1. OG jeweils eine Wohnung mit Wohn-Essküche für je sechs Bewohner.

Im Haus 2 (im Norden) befindet sich im EG eine Wohnung mit Wohn-Essküche für sechs Bewohner und im 1. OG drei Tandemapartments.

Östlich von Haus 1 und 2 befindet sich das Eingangsbauwerk (Treppenhaus, Aufzug) mit Flachdach und dem Allgemeinbereich.

Neubau
Wohngemeinschaften Cabrini-Haus

Standort:Rohr, Niederbayern
Lph:1-8
Bauherr:KJF Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V.
Projektstand:Lph 2 (09/2020)
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit: Enrico Bruckmeier,
Hubert Wrba

Auf der ca. 40 ha umfassenden Fläche der ehemaligen Nibelungenkaserne führt die Stadt Regensburg seit 2009 eines der bedeutendsten Konversionsprojekte in der Region durch. Eingefasst durch einen großzügigen öffentlichen Freiraum entstand neben verschiedensten Nutzungen insbesondere Wohnungsbau für verschiedenste Zielgruppen. Im südwestlichen Bereich des Areals wurden Grundstücke für inklusive Wohnprojekte vergeben.

Hier realisierte der Verein ‚zweitesLeben e.V.‘ geeigneten Wohnraum für ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben für Menschen mit erworbener Hirnschädigung. In einem engen und nutzer-orientierten Planungsprozess entstanden 14 barrierefreie Wohnungen, davon 11 uneingeschränkt rollstuhltauglich. 9 Wohnungen wurden im Rahmen der EOF Förderung von der Regierung der Oberpfalz gefördert. Die Wohnungen weisen Flächen von 52 bis 92 m² auf. Allen Bewohnern stehen neben ihrer Wohnung ein Gemeinschaftsraum mit zwei Außenterrassen im Erdgeschoß sowie eine Dachterrasse mit Gemeinschaftsküche und barrierefreiem WC zur Verfügung.

Die fußläufige Erschließung erfolgt über den nordorientierten Freibereich mit überdachtem Eingang, sowie im Gebäudeinneren über großzügig verglaste Foyers. Bedingt durch seine Quartierrandlage zum bestehenden Park wurden im Süden und Westen großzügige Balkonzonen vorgelagert, von welchen sich den Bewohnern ein wunderbarer Blick ins sprichwörtlich „Grüne“ bietet. Alle Balkone sind schwellenlos erreichbar und mit dem Wohnraum durch große, bodentiefe Fenster verbunden.
Der Balkon wird so zum zusätzlichen Zimmer. Die uneingeschränkt rollstuhlgerechten Wohnungen weisen den notwendigen Rollstuhlwechselplatz in einer Fluraufweitung nach, was zu ungewöhnlich großzügigen und multifunktionalen Grundrissen führt.

Beim Bau wurde von Bauherren und Architekten auf die Verwendung nachhaltiger Materialien Wert gelegt. So konnte das 3- geschossige Gebäude ausschließlich in massiver Ziegelbauweise realisiert werden, im Inneren wurde reiner Kalkputz verwendet.

Das herausragende, ehrenamtliche Engagement der Bauherren sowie die bunte Bewohnerschaft sollten sich in einem „Unikat“ an Bauwerk ausdrücken. Ein monochromes Gebäude in gedecktem Grün erhält einen Einschnitt, sowie die additiven Balkonzonen in der Vereinsfarbe des ‚zweitesLEBEN e.V.‘. Das Materialkonzept der allgemein zugänglichen Innenbereiche wie Foyers, Treppenhäuser und Gemeinschaftsräume wurde konsequent kontrastreich ausgeführt, um auch Bewohner mit Sehbeeinträchtigungen ein sicheres Wohnumfeld anbieten zu können.

Inklusive Wohnanlage mit 15 teilweise öffentlich geförderten Wohnungen auf dem Gelände der ehemaligen Nibelungenkaserne

Standort:Regensburg, Lore-Kullmer-Straße
Lph:1-9
Bauherr:zweitesLEBEN e. V. Regensburg
Projektstand:fertiggestellt 2020
Bearbeitung:Markus Donhauser,
Magnus Postweiler
Projektleitung:Enrico Bruckmeier
Mitarbeit: Clemens Schmitteckert,
Hubert Wrba
Freiflächen:FLU Planungsteam, Regensburg
Fotografie:Herbert Stolz, Regensburg

Das Gebäude für 24 Bewohner besteht aus:

  • Zwei Wohnungen für je sechs Förderstättengänger mit gemeinsamen Ess-Wohnzimmer für 12 Bewohner
  • Eine Wohnung für Werkstattgänger mit Wohn-Essküche für sechs Bewohner
  • Eine Einheit für Werkstattgänger mit drei Tandemapartments und kleinem Gemeinschaftsbereich

Der Entwurf schlägt auf Grund der Hanglage ein zweigeschossiges und ein dreigeschossiges Gebäude vor.

Das Haus wird über das EG und einen großzügigen Vorplatz mit Aussichtspergola betreten.

Im EG befinden sich die zwei Wohnungen für je sechs Förderstättengänger, im 1.OG eine Wohnung mit Wohn-Essküche und drei Tandemapartments für je sechs Werkstattgänger. Im UG zum Garten orientiert befinden sich die Verwaltungs-, Gemeinschafts- und Versorgungsräume.

Neubau
Wohngemeinschaften Haus Erbendorf

Standort:Erbendorf, Oberpfalz
Lph:1-8
Bauherr:KJF Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V.
Projektstand:Lph 2 (09/2020)
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit: Hubert Wrba

Die neue Klosteranlage entwickelt sich um die Klosterkapelle als spiritueller und identitätsstiftendem Mittelpunkt der Gesamtanlage. Sie nimmt deren städtebauliche Richtung auf. Umrahmt wird die Kapelle von Pflegewohnheim und Betreutem Wohnen, welche verbunden durch die Klostermauer die „Neue Klosteranlage“ bilden.

Die bestehende Parkanlage kann durch die vorgeschlagene Baukörperstellung größtenteils erhalten werden und dient Bewohnern und Besuchern zur gemeinsamen Erholung. Die Wohnbebauung gruppiert sich um die „Klosteranlage“. Sie stellt Bezüge zur nördlich und südlich anschließenden vorhandenen Bebauung her. Durch einen Vorplatz vor der Kapelle bindet auch das Wohnquartier direkt an die Kapelle an. Die Gebäude entlang der östlichen Grundstücksgrenze bilden eine klar definierte Raumkante zur angrenzenden Höhenanlage.

Die neue „Klostermauer“ verbindet Pflegeeinrichtung, Klosterkapelle und Betreutes Wohnen und fasst diese zu einer Einheit, der neuen „Klosteranlage“, zusammen. Öffnungen in der Mauer bieten Durchblicke in die Klosteranlage und ermöglichen den Zugang. Die Klostermauer steht somit sinnbildlich für die Verbindung zwischen „Innen“ und „Außen“ und wird zum Symbol der Verknüpfung mit dem Ort, der Geschichte und der gelebten Gemeinschaft.

Pflege:

Die Erschließung des Pflegeheims und der Priesterapartments erfolgt auf der unteren Gebäudeebene der bestehenden Seminarräume (517,20NN). An der Schnittstelle zwischen bestehender Klosterkapelle und dem neuen Pflegeheim befindet sich die Rezeption. Über diese sind sämtliche Nutzungen im Gebäude miteinander
verbunden.

Die 11 Priesterapartments orientieren sich nach Süden und Westen, der Küchentrakt gräbt sich mit den Lagerräumen in den Hang nach Osten ein. Der der Klosterkapelle vorgelagerte Platz schließt auf Bestandshöhe (520,70NN) an das Pflegegebäude an. Von dort gelangen externe Besucher zum einen direkt in die Klosterkapelle, zum anderen über eine Cafélounge ebenfalls direkt in das Pflegeheim. Das Café erhält eine großzügige Dachterrasse mit Blick in den Klosterpark, eine Bestuhlung im Bereich des Vorplatzes ist ebenfalls möglich.

Die Haupterschließung des Pflegeheims mit Treppenhaus und Aufzügen gliedert sich direkt an das Stationszimmer an. In dieser Mittelzone befinden sich die Besprechungs-, Personal und Aktivierungsräume, sowie Toiletten und Lagerräume. Von dort aus gelangt man in die zu beiden Seiten angegliederten Wohnbereichen für je 15 Bewohner. Die Gemeinschaftsräume mit Wohn- und Essbereich und Küche befinden sich an den Gebäudeecken im Westen und Osten. Die Essbereiche orientieren sich dabei zum Innenhof, den Wohnbereichen ist jeweils eine große Terrasse vorgelagert. An der Nahtstelle zwischen beiden Stationen liegt auf der Südseite das gemeinsame Pflegebad.

Betreutes Wohnen:

Die Erschließung des Betreuten Wohnens erfolgt auf Ebene 2 des Gebäudes (520,20NN). Von hier wird auch die Klosterkapelle über einen eingehausten und teilverglasten Steg entlang der Klostermauer mit dem Gebäude verbunden. Auf den Ebenen 2+3+4 befinden sich jeweils acht nach Süden und Westen orientierte, auf Ebene 1 drei nach Westen orientierte Wohnungen, die sämtlich über vorgelagerte Loggien verfügen. Auf Ebene 1 befindet sich der Gemeinschaftsraum mit kleiner Küche und vorgelagertem Freisitz, sowie hangseitig Technik und Lagerräume. Über zwei Ausgänge ist der direkte Zugang zum Park möglich.

Wohnen:

Die Wohngebäude werden von der öffentlichen Fläche über einen gemeinsamen Innenhof erschlossen, welcher mit Sitz- und Spielmöglichkeiten zur Begegnung dient. Beide Gebäude sind durch eine Tiefgarage mit 20 Stellplätzen verbunden. Sie wird über eine Rampe entlang eines kleineren 3-geschossigen Gebäudes erschlossen. Dort befinden sich in Ebene 1 zwei Wohnungen, in den darüber liegenden Ebenen 2 und 3 je 3 Wohnungen. Das größere Gebäude präsentiert sich viergeschossig mit jeweils drei Wohnungen auf jeder Ebene. Pro Ensemble entstehen somit 20 Wohnungen mit ebenso vielen TG-Stellplätzen.

Im Bereich mit erhöhter Beaufschlagung durch Straßenlärm befinden sich im Bereich des Betreuten Wohnens 12 Wohnungen die sich zur Straße hin orientieren. Als Lärmschutzmaßnahme können hier die vorgelagerten Loggien verglast werden. Der Lärmbeaufschlagung im nordwestlichen Wohnblock kann mit einer Kombination aus kontrollierter Wohnraumbelüftung und einer Schallschutzverglasung der Fenster begegnet werden.

Wohnprojekt ‚La Plata – Alt werden im Kloster‘ mit Pflegeheim, Seniorenwohnungen und Betreutem Wohnen auf dem Areal des Dreifaltigkeitsklosters

Standort:Laupheim – Landkreis Biberach
Auslobung:Matthäus Schmid Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Hornberg 8
88487 Mietingen-Baltringen
Lph:1-4
Projektstand:1-2 im Juli 2020
Bearbeitung:Markus Donhauser,
Magnus Postweiler
Mitarbeit: Enrico Bruckmeier,
Kathrin Rödling,
Hubert Wrba
Modellbau:Bernhard Büttner

Neubau eines Seniorenzentrums

Standort:Zwickau
Lph:1-4
Bauherr:Vivaplan GmbH, Regensburg
Projektstand:Lph 3
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit: Enrico Bruckmeier,
Hubert Wrba
Modellbau:3D-Druck

Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V errichtet in Mitterfels im Landkreis Straubing ein modernes Wohnkonzept für Menschen mit verschiedenen Einschränkungen:

  • zwei Wohneinheiten für je 6 Bewohner mit geistiger Behinderung
  •  einem Apartmentbereich für Menschen mit erworbener Hirnschädigung,
  • sowie Tandem-Apartments (Paare, Klein-WG`s)

Neubau eines Wohnheims für 24 Bewohner mit zwei Wohneinheiten, einem Apartmentbereich für Menschen mit erworbener Hirnschädigung, sowie Tandem-Apartments

Standort:Mitterfels, LK Straubing Bogen
Lph:1-8
Bauherr:KJF Regensburg
Projektstand:Lph. 3
Bearbeitung:Markus Donhauser,
Magnus Postweiler
Mitarbeit:Enrico Bruckmeier,
Clemens Schmitteckert,
Hubert Wrba,
Martin Meyer

Haus der Senioren – Umbau und Erweiterung

Standort:Wolnzach, Lkr. Pfaffenhofen
Lph:1-8
Bauherr:Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Pfaffenhofen/Ilm
Projektstand:Lph 2
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit: Hubert Wrba

Sanierung einer bestehenden Einrichtung nach AVPfleWoqG, sowie Brandschutzertüchtigung

Standort:Straubing
Lph:1-8
Bauherr:Caritasverband Straubing-Bogen e.V. vertreten durch das Katholisches Wohnungsbau- und Siedlungswerk der Diözese Regensburg GmbH
Projektstand:Lph 5
Bearbeitung:Magnus Postweiler,
Markus Donhauser
Mitarbeit: Kathrin Rödling,
Clemens Schmitteckert

Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V strukturiert ihren Standort in Münchshöfen bei Straubing völlig neu.
Neben dem Abbau von Plätzen (Dezentralisierung des Wohnangebotes für Menschen mit Behinderung) soll eine neue Wohn-Pflegeeinrichtung für 60 Bewohner entstehen:

  • für Menschen mit geistiger Einschränkung,
  • Jüngere Menschen mit erhöhtem Pflegebedarf (z. B. Menschen mit erworbener Hirnschädigung),
  • Menschen mit Hinlauftendenzen z. B. bei Demenz
  • pflegebedürftige Senioren

Der Neubau wird im Osten am Waldrand positioniert und nutzt den vorhanden Höhenunterschied. Die waldseitigen Fassaden werden mit Sichtziegel verkleidet, die straßenseitigen werden geputzt und erhalten große Ziegelloggien.

Neubau einer stationären Einrichtung nach SGB XI für Menschen mit geistiger Einschränkung, jüngere Menschen mit erhöhtem Pflegebedarf (z.B. Menschen mit erworbener Hirnschädigung), Menschen mit Hinlauftendenzen, z.B. bei Demenz und pflegebedürftige Senioren

Standort:Münchshöfen, LK Straubing-Bogen
Lph:1-8
Bauherr:KJF Regensburg
Projektstand:Lph 4
Bearbeitung:Markus Donhauser,
Magnus Postweiler
Mitarbeit: Hubert Wrba,
Martin Meyer,
Clemens Schmitteckert

Städtebaulicher Ideenwettbewerb mit 4 geladenen Teilnehmern

Entscheidung November 2019 – 1. Preis

Standort:Laupheim – Landkreis Biberach
Auslobung:Matthäus Schmid Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Hornberg 8
88487 Mietingen-Baltringen
Bearbeitung:Markus Donhauser,
Magnus Postweiler
Mitarbeit: Enrico Bruckmeier,
Kathrin Rödling,
Hubert Wrba
Modellbau:Bernhard Büttner

Stationäre Wohnstätte für 24 Bewohner mit Verwaltung

Standort:Regensburg, Nibelungenkaserne
Lph:1-4
Bauherr:Lebenshilfe OV Regensburg
Projektstand:fertiggestellt im Sommer 2019
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit:Enrico Bruckmeier,
Maria Bär

Wohnanlage mit 17 betreuten und 11 barrierefreien Wohnungen sowie 10 barrierefreien Doppelhaushälften

Standort:Wörth am Main, Unterfranken
Lph:1-5
Bauherr:W. Trautmann Baugesellschaft
mbH & Co. KG, 63834 Sulzbach
Projektstand:fertiggestellt 2019
Bearbeitung:Markus Donhauser,
Magnus Postweiler
Mitarbeit:Enrico Bruckmeier,
Mattias Hoffmann,
Cristina Lagaccia

Vollstationäre Seniorenpflegeeinrichtung mit 60 Betten, 20 Betreuten Wohnungen und einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft für 10 Bewohner

Standort:Altenstadt an der Iller
Lph:1-4
Bauherr:ERLBAU Deggendorf GmbH & Co. KG.
Projektstand:fertiggestellt im Dez. 2018
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit:Enrico Bruckmeier,
Hubert Wrba

Neubau von 63 Pflegewohnungen, einer Tagespflege und einer Sozialstation

Standort:Illertissen
Lph:1-2
Auftraggeber:ERLBAU GmbH & Co. KG.
94469 Deggendorf
Projektstand:Lph 1-2
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit: Hubert Wrba,
Martin Meyer

In Zwickau in der Leipziger Straße soll ein differenziertes Wohn- & Versorgungskonzept bestehend aus Pflege, Tagespflege & Betreutes Wohnen umgesetzt werden. Der 5- geschossige Baukörper mit zwei Dachgeschoßen in einem Mansarddach schließt dabei die Baulücke entlang der Leipziger Straße. Dem allseitig freistehenden Eckhaus an der Kreuzung zur Bosestraße wird dabei durch eine Aufweitung des städtebaulichen Raumes Rechnung getragen. Bezüge zur gegenüberliegenden historischen Turnhalle werden aufgenommen. Im Blockinneren bleibt das Gebäude im Wesentlichen dreigeschossig. Drei aufgestellte, ein- bzw. zweigeschossige Baukörper mit Betreuten Wohnungen nehmen die kleinteilige Struktur im Innenhof auf.
Das Gebäude am Dr.-Friedrichs-Ring schließt den Blockrand und erlaubt im Erdgeschoß eine Durchfahrt in den Innenhof.

Das Seniorenzentrum wird über einen kleinen Platz im Norden erschlossen. Er ist leicht geneigt und überwindet die Sockelhöhe von 75 cm, welche aus Gründen des Hochwasserschutzes erforderlich ist. Mit dem Freisitz des Quartiercafes und der Terrasse des Multifunktionsraumes wird er vielfältig bespielt und dient allen Bewohnern als halböffentlicher Aufenthaltsraum mitten im städtischen Leben.
Entlang zweier Lichthöfe kann das Gebäude Richtung Süden durchlaufen werden. Alle Nutzungen (Multifunktion – Cafe – Tagespflege – Andacht – Verwaltung – Aufzüge zur Pflege und dem Betreuten Wohnen) liegen an dieser internen Wegeachse. Über den Innenhof ist somit eine Durchquerung bis zum Dr.-Friedrichs-Ring möglich.

Die Erschließung mit dem PKW erfolgt über eine Durchfahrt vom Dr.-Friedrichs-Ring und einer Rampe in die Tiefgarage mit 65 Stellplätzen.

Sie liegt nur ca. 2 m unter der natürlichen Geländeoberkante und ist somit umlaufend natürlich belüftet. Bei einem Hochwasserereignis wird sie geräumt und kann mit Ausnahme der Lagerräume als Rückstauraum angesetzt werden.

Im ersten und zweiten Obergeschoß werden je drei Wohngruppen für jeweils zwölf Bewohner angeordnet. Sie gruppieren sich um zwei Innenhöfe, zu denen die gemeinschaftlichen Aufenthaltsbereiche orientiert sind.

Ab dem dritten Obergeschoß stehen betreute Wohnungen zur Verfügung. Bewohner erreichen den grünen Dachgarten – Identifikationsort – entweder durch das Haupttreppenhaus an der Leipziger Straße oder über die internen Aufzüge. Auf bis zu vier Wohnebenen stehen insgesamt XX Wohnungen zur Verfügung, welche entweder nach Süden oder Westen orientiert sind.

Seniorenzentrum Zwickau
Geladener Wettbewerb mit zwei Teilnehmern
Wettbewerbsentscheidung: Juni 2018 – 1. Preis

Standort:Zwickau
Auslobung:Vivaplan GmbH, Regensburg
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit: Enrico Bruckmeier,
Hubert Wrba
Modellbau:3D-Druck

Betreutes Wohnen mit 13 Wohneinheiten und Tagespflegeeinrichtung für 12 Personen

Standort:Markt Eschau, Unterfranken
Lph:1-5
Bauherr:W. Trautmann Baugesellschaft
mbH & Co. KG, 63834 Sulzbach
Projektstand:fertiggestellt im Sommer 2017
Bearbeitung:Markus Donhauser,
Magnus Postweiler
Mitarbeit: Bernhard Büttner

Vollstationäre Seniorenpflegeeinrichtung mit 90 Betten, 2 Appartements und 5 Betreuten Wohnungen

Standort:Durmersheim, Landkreis Rastatt
Lph:1-4
Bauherr:ERLBAU Deggendorf GmbH & Co. KG.
Projektstand:Bezug im Frühjahr 2017
Bearbeitung:Magnus Postweiler,
Markus Donhauser

Seniorenpflegeeinrichtung mit 60 Betten Wohnanlage 50plus mit 17 Wohnungen

Standort:Knüllwald-Remsfeld, Hessen
Lph:1
Auftraggeber:Gemeinde Remsfeld
Projektstand:Konzeptplanung
Bearbeitung:Magnus Postweiler

Vollstationäre Seniorenpflegeeinrichtung mit 60 Betten und 8 Betreuten Wohnungen

Standort:Pfaffenhofen a. d. Roth
Lph:1-4
Bauherr:ERLBAU Deggendorf GmbH & Co. KG.
Projektstand:fertiggestellt im Herbst 2015
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit:Enrico Bruckmeier,
Carmen Jörgl

Neubau einer Gemeinde-Notunterkunft

Standort:Stegen bei Freiburg
Lph:1-4
Auftraggeber:Gemeinde Stegen
Projektstand:Lph 4 abgeschlossen 2015
Bearbeitung:Magnus Postweiler

Vollstationäre Seniorenpflegeeinrichtung mit 60 Betten und 20 Betreuten Wohnungen

Standort:Sinzing, Landkreis Regensburg
Lph:1-4
Bauherr:ERLBAU Deggendorf GmbH & Co. KG.
Projektstand:fertiggestellt im Herbst 2014
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit:Enrico Bruckmeier

In Muggensturm an der Malscher Straße enstand eine Seniorenresidenz für 85 Bewohner.

Städtebau

Zwei dreigeschossige Gebäude werden in Z-Form so verschränkt, dass zum Ort gewandt ein „Vorgarten“ und zum Wäldchen hin ein geschützter Gartenbereich entsteht. Im Zentrum des Baukörpers befinden sich entsprechend die zentralen und gemeinsamen Nutzung. Dieser zentrale Bereich wird viergeschossig ausgebildet.

Bezug Gebäude-Muggensturm

Eingang und Restaurant/Veranstaltungsraum orientieren sich zum Ort. Das Pflegeheim als integraler Bestandteil der Gemeinde und die Öffentlichkeit  verweben sich. Anlaufstelle, Begegnungsstätte, offene Cafeteria – der „Vorgarten“ der Bewohner ist Teil eines extrovertierten Heimkonzeptes.

Pflegekonzept

Jeweils 17 Bewohner gruppieren sich um eine Wohnküche als Mittelpunkt der Wohngruppe. Je zwei Wohngruppen werden durch einen gemeinschaftlichen Stationsbereich auf einer Ebene als Wohnbereich geführt. Gemeinschaftliche und wohnbereichsübergreifende Räumlichkeiten befinden sich zentral im Mittelteil des Gebäudes.

Zimmertypen

Im Gebäude werden ausschließlich Einzelzimmer angeboten. Sie haben eine Größe von ca. 18 m² und jeweils ein Duschbad mit ca. 4,5 m². Sie werden mit einer dezentralen, kontrollierten Wohnraumlüftung ausgestattet.

Fassade

Je zwei Fensterelemente je Zimmer, Loggien und Geländer, Leibungs-und Faschen- Ausbildung sowie eine vertraute Materialwahl (Putz, Holz) sollen das Wohnen in den Vordergrund stellen.  Das Spiel mit den Fensterelementen soll die dahinterliegende Reihung auflösen.

Die gemeinschaftlichen Bereiche (Wohnküche, Bettenloggia, Eingang, Cafeteria) werden großzügig verglast.

Vollstationäre Seniorenpflegeeinrichtung mit 78 Betten und 5 betreuten Wohnunen

Standort:Muggensturm, Landkreis Rastatt
Lph:1-4
Bauherr:ERLBAU Deggendorf GmbH & Co. KG
Projektstand:fertiggestellt im Herbst 2014
Bearbeitung:Magnus Postweiler,
Markus Donhauser
Mitarbeit:Enrico Bruckmeier

Die Herausforderung und damit gleichzeitig die Chance des Projektes besteht für die LuwRe e.G. und die Lebenshilfe Regensburg e.V. darin, die bekannte Wohn- und Lebensform des Wohnheimes für behinderte Menschen in Kombination mit Wohnungen einer Genossenschaft zu bringen. Das Ziel der Auslober ist es, das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Lebenslagen in der gemeinsamen Wohnanlage und im neu entstehenden Quartier der ehemaligen Nibelungenkaserne Regensburgs zu fördern. Der Gebäudeentwurf soll Angebote bereithalten und die baulichen Rahmenbedingungen so setzten, dass Menschen mit Einschränkungen selbstverständlich integriert werden können. Zu den Einschränkungen gehören auch Behinderungen, die das Alter mit sich bringt. Die Auslober suchen alltagstaugliche, belastbare und innovative Grundrisslösungen, die der Regensburger Wohnungsmarkt derzeit nicht oder nur begrenzt abbildet. Sie wollen ein gemeinsames Hilfsnetzwerk aufbauen, welches hilft, öffentliche Sozialinfrastrukturen zu entlasten. 

Mehrfachbeauftragung der Lebenshilfe Regensburg und der Wohnungsgenossenschaft LuWre – begleitet durch die Regierung der Oberpfalz – für eine inklusive Wohnanlage für Behinderte

Wettbewerbsentscheid 2014: 2. Preis

Standort:Regensburg, Areal der Nibelungenkaserne
Auslobung:Lebenshilfe Regensburg e.V.,
LuWre Wohngenossenschaft e.G.
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit: Enrico Bruckmeier,
Mattias Hoffmann

Im Regensburger Stadtteil  Burgweinting  – Obertraublinger Straße – im Geltungsbereich des Bebauungsplanes 235 entstand ein vollstationäres Pflegeheim mit 108 Betten und 10 Betreuten Wohnungen.

Städtebau

Die Bauflucht entlang der Obertraublinger Straße wird aufgenommen. Die Umfassung der im Blockinneren liegenden Reihenhausbebauung ist als passive Schallschutzmaßnahme notwendig. Ein drei- und ein viergeschossiger Baukörper verschneiden sich. Die großmaßstäbliche Bearbeitung  der Baukörper formt einen angemessenen Stadteingang.

Bezug Gebäude-Park

Der Quartierpark im Blockinneren setzt sich im Gebäude durch Cafeteria und Eingangsbereich fort. Das Pflegeheim als integraler Bestandteil des Stadtteils und die Öffentlichkeit  verweben sich. Die gute Anbindung an den ÖPNV mit Haltestelle vor der Türe macht die Stadt zugänglich und die Einrichtung erreichbar. Anlaufstelle, Begegnungsstätte, offene Cafeteria – die Lage zwischen Park und Bus macht ein extrovertiertes Heimkonzept  möglich.

Pflegekonzept

In einem Pflegeheim der vierten Generation wird das Primat der Pflege durch das Primat des Wohnens ersetzt. Jeweils 18 Bewohner gruppieren sich um eine Wohnküche als Mittelpunkt der Hausgemeinschaft. Sie ist jeweils zu Park und Straße orientiert und ermöglicht mit Gartenausgang oder bettentauglicher Loggia die Orientierung zum Leben oder zur Ruhe. Je zwei Wohngruppen werden durch einen gemeinschaftlichen Stationsbereich auf einer Ebene als Wohnbereich geführt. Gemeinschaftliche und wohnbereichsübergreifende Räumlichkeiten befinden sich zentral über dem Eingang/Cafe auf allen Geschoßen.

Fassade

Ziel der Fassadengestaltung ist es, eine am Wohnen orientierte Typologie zu entwickeln, den unterschiedlichen Orientierungen Rechnung zu tragen und die Eckausbildung zu stärken. Verschiedene Fensterelemente, Loggien und Geländer, Leibungs-und Faschen- Ausbildung sowie eine vertraute Materialwahl (Putz, Holz) sollen das Wohnen in den Vordergrund stellen. Analog zu den verschiedenen Zimmertypen werden für die Wohnbereiche differenzierte Fassadenelemente angeboten.

Vollstationäre Seniorenpflegeeinrichtung mit 108 Betten und 9 betreuten Wohnungen

Standort:Regensburg
Lph:1-4
Bauherr:ERLBAU Deggendorf GmbH & Co. KG
Projektstand:fertiggestellt im Frühjahr 2014
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit:Enrico Bruckmeier

Mitten im Ortszentrum von Petershausen entstand eine Anlage für Betreutes Wohnen.

Der U-förmige Grundriss der Wohnanlage schafft einen ruhigen Innenhof, die Lage des Gemeinschaftsraumes zum Bahnhofsvorplatz ermöglicht die Teilhabe am öffentlichen Leben.

Die 28 Wohnungen weisen Größen von 54 bis 92 m² auf, sind durchgängig barrierefrei und mit Balkonen, Loggien oder Terrassen ausgestattet.

Wohnanlage für betreutes Wohnen mit 28 Wohneinheiten

Standort:Petershausen, Landkreis Dachau
Lph:1-9
Bauherr:Alfred Haun Wohnbau GmbH,
85293 Haunstetten
Projektstand:fertiggestellt im Frühjahr 2014
Bearbeitung:Markus Donhauser,
Magnus Postweiler
Mitarbeit: Enrico Bruckmeier

Tagespflege für 10 Personen

Standort:Freiburg im Breisgau
Lph:1-8
Bauherr:Deutscher Orden – Weyarn
Projektstand:fertiggestellt 2009
Bearbeitung:Magnus Postweiler
Mitarbeit:Alfred Vogelmann

Wettbewerb mit Auswahlverfahren

Entscheidung März 2009

Standort:München-Ismaning
Auslobung:Gemeinde Ismaning
Kooperation:Architekturbüro Balda
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit:Enrico Bruckmeier
Freiraumplanung:S. Wamsler Freiraumarchitekten

Die zentrale Lage mit fußläufiger Anbindung an Läden sowie den S-Bahnhof ist die Voraussetzung für selbstbestimmtes Wohnen im Alter.

Zwei Baukörper wurden so platziert, dass zwischen ihnen ein gedeckter Licht- und Luftraum entsteht.

Er dient den Bewohnern als Weg zu ihren Wohnungen und den Gemeinschaftseinrichtungen sowie als Treffpunkt und Kommunikationszone.

Die 24 Wohnungen weisen Größen von 54 bis 103 m² auf, sind durchgängig barrierefrei und mit Balkonen oder Loggien ausgestattet.

Wohnanlage für betreutes Wohnen mit 24 Wohneinheiten

Standort:Wolfratshausen
Lph:1-8
Bauherr:Alfred Haun GmbH,
85293 Haunstetten
Projektstand:fertiggestellt 2009
Bearbeitung:Markus Donhauser,
Magnus Postweiler
Mitarbeit: Michael Heidtkamp,
Enrico Bruckmeier

Wohnanlage für betreutes Wohnen mit 41 Wohneinheiten

Standort:Alzenau Unterfranken
Lph:1-5
Bauherr:Adolf Lupp GmbH & Co. KG, D-63667 Nidda
Projektstand:fertiggestellt 2007
Bearbeitung:Markus Donhauser,
Magnus Postweiler

Gütesiegel der Bayerischen Siftung für Qualität im Betreuten Wohnen e.V.

Einrichtung für betreutes Wohnen mit 133 Wohneinheiten und Ladenlokalen

Standort:München-Pasing
Lph:1-4
Bauherr:Königsgarten Pasing Grundbesitz
Projektstand:fertiggestellt 2003
Bearbeitung:Markus Donhauser,
Magnus Postweiler
Mitarbeit:Enrico Bruckmeier,
Konrad Meyer
Koordination:Grassinger Emrich Architekten
Grünplanung:Mahl Gebhard

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