Städtebaulicher Ideenwettbewerb mit 4 geladenen Teilnehmern

Entscheidung November 2019 – 1. Preis

Standort:Laupheim – Landkreis Biberach
Auslobung:Matthäus Schmid Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Hornberg 8
88487 Mietingen-Baltringen
Bearbeitung:Markus Donhauser,
Magnus Postweiler
Mitarbeit: Enrico Bruckmeier,
Kathrin Rödling,
Hubert Wrba
Modellbau:Bernhard Büttner

In Zwickau in der Leipziger Straße soll ein differenziertes Wohn- & Versorgungskonzept bestehend aus Pflege, Tagespflege & Betreutes Wohnen umgesetzt werden. Der 5- geschossige Baukörper mit zwei Dachgeschoßen in einem Mansarddach schließt dabei die Baulücke entlang der Leipziger Straße. Dem allseitig freistehenden Eckhaus an der Kreuzung zur Bosestraße wird dabei durch eine Aufweitung des städtebaulichen Raumes Rechnung getragen. Bezüge zur gegenüberliegenden historischen Turnhalle werden aufgenommen. Im Blockinneren bleibt das Gebäude im Wesentlichen dreigeschossig. Drei aufgestellte, ein- bzw. zweigeschossige Baukörper mit Betreuten Wohnungen nehmen die kleinteilige Struktur im Innenhof auf.
Das Gebäude am Dr.-Friedrichs-Ring schließt den Blockrand und erlaubt im Erdgeschoß eine Durchfahrt in den Innenhof.

Das Seniorenzentrum wird über einen kleinen Platz im Norden erschlossen. Er ist leicht geneigt und überwindet die Sockelhöhe von 75 cm, welche aus Gründen des Hochwasserschutzes erforderlich ist. Mit dem Freisitz des Quartiercafes und der Terrasse des Multifunktionsraumes wird er vielfältig bespielt und dient allen Bewohnern als halböffentlicher Aufenthaltsraum mitten im städtischen Leben.
Entlang zweier Lichthöfe kann das Gebäude Richtung Süden durchlaufen werden. Alle Nutzungen (Multifunktion – Cafe – Tagespflege – Andacht – Verwaltung – Aufzüge zur Pflege und dem Betreuten Wohnen) liegen an dieser internen Wegeachse. Über den Innenhof ist somit eine Durchquerung bis zum Dr.-Friedrichs-Ring möglich.

Die Erschließung mit dem PKW erfolgt über eine Durchfahrt vom Dr.-Friedrichs-Ring und einer Rampe in die Tiefgarage mit 65 Stellplätzen.

Sie liegt nur ca. 2 m unter der natürlichen Geländeoberkante und ist somit umlaufend natürlich belüftet. Bei einem Hochwasserereignis wird sie geräumt und kann mit Ausnahme der Lagerräume als Rückstauraum angesetzt werden.

Im ersten und zweiten Obergeschoß werden je drei Wohngruppen für jeweils zwölf Bewohner angeordnet. Sie gruppieren sich um zwei Innenhöfe, zu denen die gemeinschaftlichen Aufenthaltsbereiche orientiert sind.

Ab dem dritten Obergeschoß stehen betreute Wohnungen zur Verfügung. Bewohner erreichen den grünen Dachgarten – Identifikationsort – entweder durch das Haupttreppenhaus an der Leipziger Straße oder über die internen Aufzüge. Auf bis zu vier Wohnebenen stehen insgesamt XX Wohnungen zur Verfügung, welche entweder nach Süden oder Westen orientiert sind.

Seniorenzentrum Zwickau
Geladener Wettbewerb mit zwei Teilnehmern
Wettbewerbsentscheidung: Juni 2018 – 1. Preis

Standort:Zwickau
Auslobung:Vivaplan GmbH, Regensburg
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit: Enrico Bruckmeier,
Hubert Wrba
Modellbau:3D-Druck

Der durch die Hochgarage entstehende Sockel wird zu den Deichgärten hin plastisch verformt und nimmt punktuell deren Höhe auf. Die Neigung des Audimax wird als  Stufenlandschaft weitergeführt. Die zwei Hauptbaukörper öffnen sich – so entsteht ein großer, vielfältig nutzbarer Freibereich mit Blick auf die Donau. Die Nutzungen der Hochschule liegen den bestehenden Gebäuden direkt gegenüber. Die Baumasse wird eher flächig angeordnet, um trotz der festgelegten Höhe eine Turmausbildung an der Autobahn zu ermöglichen.

Die Studenten betreten das Gebäude über die Stufenlandschaft von den Deichgärten aus. Besucher und Arbeitnehmer werden von der Zufahrtsseite über einen großen Luftraum auf die Campusebene geführt. Sie dient als zentrale Begegnungs- und Verteilzone.

Die viergeschossige Eingangshalle auf der Ebene 1 empfängt Besucher und Arbeitnehmer. Die innere Verteilung auf die Erschließungskerne erfolgt denkbar übersichtlich auf der großzügigen Campusebene. Studenten erreichen die Mensa und das Audimax auf kurzem Weg von den Deichgärten aus.

Es galt eine Architektursprache zu entwickeln, welche die Identitäten „Tor zum Bayerischen Wald“ und moderner Hochschul- und Firmenstandort zusammenführt. Die Verfasser schlagen einen massiven, stolzen „Granitbeton“-Sockel mit leichten, aufgesetzten „Jägersitzen“ vor.
Die Materialität des Sockels soll die Brücke zu den Neubauten der THD schlagen, die Holzlaternen leuchten in den Bayerischen Wald.

ITC 3 Deggendorf: Architektonischer Wettbewerb mit vier geladenen TeilnehmernGewerbeflächen und Audimax/Mensa für die THD

Wettbewerbsentscheid Dezember 2016: 2. Preis

Standort:Deggendorf
Auslobung:ERLBAU GmbH & Co. KG
94469 Deggendorf
Bearbeitung:Markus Donhauser,
Magnus Postweiler
Mitarbeit: Enrico Bruckmeier,
Hubert Wrba
Modellbau:Matthes Max Modellbau GmbH, München

Das neue Gemeindezentrum Eurasburg wird durch eine Gebäudekonfiguration mit klaren Außenkanten besetzt. Länge und Maßstab nehmen dabei Bezug auf das vorhandene Feuerwehrhaus. Der Bereich zwischen Feuerwehr und Gemeindezentrum wird in seiner Gestaltung nicht als Straßen- sondern Platzraum vorgeschlagen.

Drei Gebäude bilden einen halböffentlichen Innenhof, der neben seiner Erschließungsfunktion auch eine geschützte, aber lebendige Aufenthaltsmöglichkeit für die Bewohner und Besucher bietet. Um eine vielfältige Durchwegung zu ermöglichen, werden im Norden, Osten und Westen Zugangsmöglichkeiten geschaffen. Im Norden erfolgt die Anbindung der öffentlichen Parkierung, im Osten wird eine fußläufige Anbindung an die Gartenstraße vorgeschlagen.

Der Hauptzugang erfolgt über eine einladende Platzsituation von Südwesten. Das Gemeindehaus positioniert sich direkt an der Schulstraße und wird durch einen Rücksprung des südlichen Gebäudes und der offenen Fassadengestaltung im Bereich des Mehrzweckraumes zum klaren Blickfang. Dieser lässt sich mit drehbaren Glaselementen beliebig zu den Außenräumen öffnen. Das überhöhte Dach des Gemeindehauses nimmt die Jugendräume auf und sorgt für den entsprechenden Freiraum. Die anderen Gebäude beherbergen die beiden Praxen sowie die altersgerechten Wohnungen. Die Flächenvorgabe der Wohnungen wird eingehalten, jedoch können 12 Zweizimmerwohnungen statt nur Appartements angeboten werden. Die Erschließung der Wohnungen erfolgt über einen offenen Laubengang, welcher sich zum Innenhof orientiert und so auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität am öffentlichen Leben teilhaben lässt.

Bedingt durch die Lage am Hang liegen der Innenhof und der nördliche Parkplatz ein Geschoß versetzt. So sind sowohl das Gemeindehaus als auch das Seniorenwohnen auf zwei Ebenen angebunden.

Die Stellplätze für das Seniorenwohnen sowie das Personal der Praxen werden in einer Tiefgarage untergebracht, oberirdisch stehen für Besucher nochmals 14 Stellplätze zur Verfügung.

Die forstwirtschaftliche Bedeutung der Gemeinde Eurasburg – in Geschichte und Gegenwart – findet sich in der vorgeschlagenen Holzkonstruktion sowie in der Fassade wieder.

Neubau eines Gemeindezentrums
Geladener Ideenwettbewerb

Standort:Eurasburg
Auslobung:Gemeinde Eurasburg
Ergebnis:2. Preis
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit: Enrico Bruckmeier,
Hubert Wrba

Die neuen Nutzungen des Marktes Altenstadt werden im Bereich zwischen Bahnhof, dem großzügigen Obstwiesenbestand, der Ortsstraße und dem Mühlbach situiert.
Hochwertige, belastbare und gut begehbare Oberflächenmaterialen aus Granit verbinden die neuen öffentlichen Räume mit der bestehenden Ortsmitte.
Alle vorhandenen Fußwegebeziehungen der Ortsmitte werden aufgenommen und im Wettbewerbsgebiet weitergeführt.

Baumdächer (Platane) und Baumreihen (Sophora- – Schnurbaum) begleiten und überstellen die neuen Flächen, schaffen Räume und erhöhen deren Aufenthaltsqualität.

Im Zentrum wird ein offener robuster Ortbetonplatz als multifunktionale Fläche angeboten. Tagsüber zu Geschäftszeiten dient sie als Parkierungsfläche; an Wochenenden und abends wird sie zu einem multifunktionalen Begegnungsraum. Sportlichen Aktivitäten, wie Skaten,
Biken oder Breakdance können hier ebenso stattfinden, wie der Wochenmarkt und Feste.

Das Seniorendomizil liegt am Schnittpunkt von neuer Ortsmitte und Obstwiese. Ein frei zugänglicher Bewegungsraum verbindet diese beiden unterschiedlichen Orte und Qualitäten. An der städtischen Ostseite wird ein Café/Restaurant situiert: Alt und Jung, Fußgänger und Autofahrer, Einkäufer und Spaziergänger treffen sich, die Öffnung ins Quartier drückt sich baulich aus.
Im ruhigen, westlich angrenzenden Obstgarten wird ein barrierefreier Garten mit Hochbeeten für Blumen und Gemüse angeboten. Ein Fußweg führt durch den Obstgarten, weiter zu Kirche und Bahnhof.
Die überbauten Bereiche des Bewegungsraumes dienen der Erschließung des Betreuten Wohnens und der Ambulant Betreuten Wohngemeinschaft, sowie als geschützter Freisitz.

Städtebaulich – freiraumplanerischer Ideen- und Realisierungswettbewerb: Neugestaltung der Ortsmitte Markt Altenstadt mit 11 geladenen Teilnehmern.

Entscheidung Juni 2015 – 1. Preis

Standort:Altenstadt an der Iller
Auslobung:Verwaltungsgemeinschaft Altenstadt
Freiraum-planung:FreiRaumArchitekten Regensburg, Susanne Wamsler, Angelika Mielke
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit:Enrico Bruckmeier,
Maria Bär

Geladener Wettbewerb für die Gestaltung der Ausstellung ‚Bier. Braukunst und 500 Jahre deutsches Reinheitsgebot‘

Standort:Mannheim
Auslober:TECHNOSEUM – Landesmuseum für Technik und Arbeit
Präsentation:Februar 2015
Bearbeitung:Magnus Postweiler
Mitarbeit: Bernhard Büttner

Auf dem Geländer der ehemaligen Nibelungenkaserne in Regensburg entsteht ein inklusives Wohnprojekt, bestehend aus drei stationären Wohngruppen für je acht Bewohner und Wohnungen der Initiative „Verein zweitesLEBEN e.V.“

Im rückwärtigen Grundstücksteil entstehen 14 barrierefreie und teilweise geförderte Wohnungen für MeH-Patienten.

Mehrfachbeauftragung der Lebenshilfe Regensburg und der Wohnungsgenossenschaft LuWre, begleitet durch die Regierung der Oberpfalz.

Inklusive Wohnanlage mit 15 teilweise öffentlich geförderten Wohnungen auf dem Gelände der ehemaligen Nibelungenkaserne

Wettbewerbsentscheid Januar 2015, 2.Preis

Standort:Regensburg
Auslobung:Lebenshilfe Regensburg,
Wohngenossenschaft LuWre
Bearbeitung:Markus Donhauser,
Magnus Postweiler
Mitarbeit: Enrico Bruckmeier

Die Herausforderung und damit gleichzeitig die Chance des Projektes besteht für die LuwRe e.G. und die Lebenshilfe Regensburg e.V. darin, die bekannte Wohn- und Lebensform des Wohnheimes für behinderte Menschen in Kombination mit Wohnungen einer Genossenschaft zu bringen. Das Ziel der Auslober ist es, das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Lebenslagen in der gemeinsamen Wohnanlage und im neu entstehenden Quartier der ehemaligen Nibelungenkaserne Regensburgs zu fördern. Der Gebäudeentwurf soll Angebote bereithalten und die baulichen Rahmenbedingungen so setzten, dass Menschen mit Einschränkungen selbstverständlich integriert werden können. Zu den Einschränkungen gehören auch Behinderungen, die das Alter mit sich bringt. Die Auslober suchen alltagstaugliche, belastbare und innovative Grundrisslösungen, die der Regensburger Wohnungsmarkt derzeit nicht oder nur begrenzt abbildet. Sie wollen ein gemeinsames Hilfsnetzwerk aufbauen, welches hilft, öffentliche Sozialinfrastrukturen zu entlasten. 

Mehrfachbeauftragung der Lebenshilfe Regensburg und der Wohnungsgenossenschaft LuWre – begleitet durch die Regierung der Oberpfalz – für eine inklusive Wohnanlage für Behinderte

Wettbewerbsentscheid 2014: 2. Preis

Standort:Regensburg, Areal der Nibelungenkaserne
Auslobung:Lebenshilfe Regensburg e.V.,
LuWre Wohngenossenschaft e.G.
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit: Enrico Bruckmeier,
Mattias Hoffmann

Wettbewerb für einen Kindergarten mit 2 Gruppen und einer Kinderkrippe

Standort:Freiburg
Auslobung:Katholische Kirchengemeinde
St. Martin
Bearbeitung:Magnus Postweiler

In guter Anbindung an den Ort entstand in Sinzinig im Landkreis Regensburg ein Seniorenzentrum mit 60 stationären Pflegeplätzen sowie 20 Betreuten Wohnungen und einer Arztpraxis. Ziel des Entwurfes war der größtmögliche Erhalt des alten Baumbestandes.

Investorenwettbewerb

Entscheidung November 2012 – 1. Preis

Standort:Sinzing, Landkreis Regensburg
Auslobung:ERLBAU GmbH & Co. KG.
94469 Deggendorf
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit:Enrico Bruckmeier

Realisierungswettbewerb für ein Wohn- und Geschäftshaus – 2. Platz

Standort:Stegen bei Freiburg
Auslobung:Bauverein Breisgau eG
Bearbeitung:Magnus Postweiler,
Markus Pröhmer

Wettbewerb mit Auswahlverfahren

Entscheidung März 2009

Standort:München-Ismaning
Auslobung:Gemeinde Ismaning
Kooperation:Architekturbüro Balda
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit:Enrico Bruckmeier
Freiraumplanung:S. Wamsler Freiraumarchitekten

Offener Realisierungswettbewerb

Entscheidung Juni 2002 – Ankauf

Standort:Vohenstrauß
Auslobung:Gemeinde Vohenstrauß
Kooperation:Schmucker Architekten
Bearbeitung:Markus Donhauser
Mitarbeit:Magnus Postweiler

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