Der durch die Hochgarage entstehende Sockel wird zu den Deichgärten hin plastisch verformt und nimmt punktuell deren Höhe auf. Die Neigung des Audimax wird als  Stufenlandschaft weitergeführt. Die zwei Hauptbaukörper öffnen sich – so entsteht ein großer, vielfältig nutzbarer Freibereich mit Blick auf die Donau. Die Nutzungen der Hochschule liegen den bestehenden Gebäuden direkt gegenüber. Die Baumasse wird eher flächig angeordnet, um trotz der festgelegten Höhe eine Turmausbildung an der Autobahn zu ermöglichen.

Die Studenten betreten das Gebäude über die Stufenlandschaft von den Deichgärten aus. Besucher und Arbeitnehmer werden von der Zufahrtsseite über einen großen Luftraum auf die Campusebene geführt. Sie dient als zentrale Begegnungs- und Verteilzone.

Die viergeschossige Eingangshalle auf der Ebene 1 empfängt Besucher und Arbeitnehmer. Die innere Verteilung auf die Erschließungskerne erfolgt denkbar übersichtlich auf der großzügigen Campusebene. Studenten erreichen die Mensa und das Audimax auf kurzem Weg von den Deichgärten aus.

Es galt eine Architektursprache zu entwickeln, welche die Identitäten „Tor zum Bayerischen Wald“ und moderner Hochschul- und Firmenstandort zusammenführt. Die Verfasser schlagen einen massiven, stolzen „Granitbeton“-Sockel mit leichten, aufgesetzten „Jägersitzen“ vor.
Die Materialität des Sockels soll die Brücke zu den Neubauten der THD schlagen, die Holzlaternen leuchten in den Bayerischen Wald.

ITC 3 Deggendorf: Architektonischer Wettbewerb mit vier geladenen TeilnehmernGewerbeflächen und Audimax/Mensa für die THD

Wettbewerbsentscheid Dezember 2016: 2. Preis

Standort:Deggendorf
Auslobung:ERLBAU GmbH & Co. KG
94469 Deggendorf
Bearbeitung:Markus Donhauser,
Magnus Postweiler
Mitarbeit: Enrico Bruckmeier,
Hubert Wrba
Modellbau:Matthes Max Modellbau GmbH, München

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